Franz Krepek

Bergmann. Widerstandskämpfer. Hingerichtet.

* 1912    † 1942

 

Herkunft, Beruf

Franz Krepek wurde am 4.5.1912 in Pölfingbrunn (Steiermark) geboren. Er arbeitete als Bergmann in Tregist/Voitsberg.

"Rote Hilfe", Leitung der Zelle in Voitsberg

Franz Krepek war beim Aufbau der KPÖ und der "Roten Hilfe" im Bezirk Voitsberg führend beteiligt. Er leitete die Zelle in Voitsberg.

Verhaftung, Todesurteil, Hinrichtung

Franz Krepek wurde am 20. 7. 1941 verhaftet und am 29. 7. 1942 gemeinsam mit Julius Gellinek, Johann Jandl, Albin Kaiser, Franz Pajk, Viktor Suppan, Johann Tripolt und Johann Unger (alle hingerichtet) zum Tode verurteilt. Am 7.10.1942 erfolgte seine Hinrichtung im LG I in Wien.

Aus der Anklageschrift vom 1. 4. 1942

„Im April forderte der von dem Bezirkskassierer Jandl geworbene Bergarbeiter Ledinegg den ihm schon lange bekannten Krepek auf, in Voitsberg eine kommunistische Zelle zu gründen (…) Im Februar oder März 1941 übernahm er die Leitung der Ortsgruppe Voitsberg, kassierte seine Zelle weiter und rechnete mit den Leitern der übrigen vier Zellen ab. Zuletzt entrichtete er im Juli 1941 einen monatlichen Erlös von 38. – RM an Jandl.“

Gedenkstein

Sein Name steht am 1949 enthüllten und vom KZ-Verband gestifteten Gedenkstein bei der Stadtpfarrkirche in Voitsberg.

Gedenkort

Im ehemaligen Hinrichtungsraum des Wiener Landesgerichts findet sich sein Name auf einer der Gedenktafeln.

Die Gedenkstätte auf der Gruppe 40, Zentralfriedhof

Ursprünglich Gruppe 37-46-32, im März 1966 exhumiert in die Gruppe 40.

Weblinks und Quellen


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